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Die besten Instagram Fotospots in Dresden - Travel

Aktualisiert: 13. Nov 2019

Dresden - eine wunderschöne Stadt im Osten Deutschlands mit großer Geschichte und einem einzigartigen Stadtbild. Wenn man an einen Städtetrip denkt, dann ist Dresden meistens nicht die erste Stadt, die einem in den Sinn kommt. Ich war aber aufgrund der Geschichte, die diese Stadt geprägt hat äußerst interessiert an einem Besuch.


Die schwerwiegende Geschichte Dresdens

Im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt fast komplett zerstört, das lag vor allem an den Industrie- und Verkehrsanlagen der Garnisonsstadt und ihrer deswegen hohen Wichtigkeit für das Land. Darauf folgte ein lange währender Wiederaufbau der historisch wertvollen Baudenkmäler, wie Zwinger, Hofkirche und Albertinum, der bis in die 60er Jahre dauerte. Der aber wohl bekannteste Wiederaufbau ist sicherlich der der Frauenkirche. Die Ruinen wurden zunächst als Mahnmal stehen gelassen, bis die neue Kirche schließlich im Jahr 2006 wiedereröffnet wurde.

Fasziniert von der Geschichte der Stadt und den Erzählungen meiner Familie, die sofort nach der Wende die Ex-DDR besucht hat und so auch durch Dresden gefahren ist, musste ich also unbedingt für ein Wochenende auch dorthin.

Anreise von München nach Dresden:

Wir sind total easy mit dem Wohnmobil über die A93/A72 gefahren. Alternativ kann man vom Süden auch über Tschechien fahren. Mit dem Wohnmobil war für uns die einfachste Möglichkeit, schnell und günstig ein Wochenende in Dresden zu verbringen, da es Camping- und Stellplätze direkt im Stadtzentrum gibt. Wir haben uns im "Wohnmobilstellplatz Am Blüherpark" eingemietet und dort in einer mit dem Rad sehr bequemen Entfernung zum Stadtkern gewohnt. Wenn man mit dem Auto anreist ist auch ausgesorgt: Direkt an den Stellplatz angeknüpft ist eine große Herberge, die man für ein, zwei Nächste auch bewohnen kann.

Dresden Tipp #1: Der Große Garten

Südlich der Elbe und östlich vom Stadtzentrum gelegen, war der Große Garten die erste Anlaufstation unserer Reise (Der Stellplatz lag auch direkt daneben!). Die riesige Grünanlage lädt zu Spaziergängen ein und bietet super viele verschiedene Winkel und Plätzchen für Fotos. Hinter dem Palais, der in der Mitte des Parks thront, liegt ein weitläufiger Teich, durch den man nochmal ein ganz anderes Motiv für Bilder bekommt.

In den umliegenden Waldflächen findet man durchaus auch versteckte Plätzchen, die erst durch einen Spaziergang gefunden werden können. Wir haben den ganzen Vormittag im Großen Garten verbracht, ehe wir in die City gefahren sind. Einer meiner Toptipps für den Besuch in Dresden!


Fotolocation: Große Garten // Tram Station Großer Garten (Deutsches Hygiene-Museum).

Dresden Tipp #2: Albertinum und Brühlsche Terrassen

Das leicht florentinisch anmutende Gebäude auf der rechten Seite des Bildes ist das Albertinum. Ein echter Augenschmaus! Leider blieb uns die Zeit nicht, in das Museum reinzuschauen, aber dafür genossen wir einen schönen Spaziergang am Elbufer entlang der Brühlschen Terrasse.

Wir hatten uns gerade (unwissend) das Wochenende des Dresdner Stadtfestes ausgesucht, weswegen jeder Meter auf den Terrassen mit Ständen und Menschen voll war. Aber an normalen Tagen lässt sich hier ein ruhiger Spaziergang und die gelegentliche Kaffeepause genießen, mit wunderbarem Blick auf die Elbe.


Fotolocation: Brühlscher Garten/Tzschirnerplatz // Tram Station Dresden Synagoge.

Dresden Tipp #3: Dresdner Zwinger

Ein ausführlicher Spaziergang durch die Innenstadt ist ein wahres Muss bei einem Besuch Dresdens. Dabei trifft man zwangsläufig auf den Dresdner Zwinger. Die Parkanlage und der Gebäudekomplex inmitten der Stadt, welche das Stadtbild prägen. Die große Anlage gehört zu den bedeutendsten Bauwerken des Barocks und ist neben der Frauenkirche das berühmteste Baudenkmal Dresdens. Für mich als Barock-Architekturliebhaberin ein wahrer Schatz für Fotos - wenn du also auf der Suche nach spannenden und vor allem vielseitigen Backgrounds bist, dann musst du unbedingt den Dresdner Zwinger besuchen.

Der Zwinger beherbergt zudem noch die Gemäldegalerie Alte Meister, den Mathematisch-Physikalischen Salon und die Porzellansammlung.

Namensherkunft: Der Name "Zwinger" geht auf die im Mittelalter übliche Bezeichnung für einen Festungsteil zwischen der äußeren und inneren Festungsmauer zurück, auch wenn der Zwinger bereits bei Baubeginn keine dem Namen entsprechende Funktion mehr erfüllte.

Dresden Tipp #5: Kunsthof-Passage

Im nördlichen Teil der Stadt, in der Görlitzer Str. 25, findet sich ein unscheinbarer Durchgang in die Kunsthof-Passage. Diese einzigartige Fassaden-Gestaltung gilt als Vorzeigeprojekt mit dem Ziel, Wohnen, Arbeiten und Leben miteinander zu harmonisieren. Es finden sich sechs verschiedene Gestaltungsthemen, die die einzelnen Höfe widerspiegeln: Der Hof der Elemente, des Lichts, der Tiere, der Fabelwesen und der Metamorphosen.

In den kleinen Cafés direkt im Hof lässt es sich vor allem nach einer Fahrradtour dorthin gut bei einem Cappuccino oder einer hausgemachten Limonade entspannen.

Mehr Infos: https://kunsthof-dresden.de/


Fotolocation: Kunsthofpassage // Tram Station Görlitzer Straße Nordbad.

Es finden sich auch immer wieder zufällig tolle Fotospots: Vor einem unscheinbaren Busch oder auch direkt am Elbufer!


Fotolocation: Königsufer.

Dresden Tipp #6: Dresdner Frauenkirche

Das wohl bekannteste Bauwerk und geschichtlich Bedeutsamste, ist die Frauenkirche. Im Krieg komplett zerstört und bis in die 90er (!) Jahre als Ruine und Mahnmal stehen gelassene Gotteshaus, erstrahlt heute wieder in seiner vollen Pracht und thront über dem Neumarkt im Dresdner Stadtkern.

Für mich war es wichtig, nicht nur die Aussichtsplattform, die im Zuge des erst 2006 vollendete Wiederaufbaus für Touristen zugänglich gemacht worden war, zu besteigen, sondern auch die Geschichte des Gebäudes, von dem ich runterblicken durfte, mit nach Hause zu nehmen.

Die abwechselnden Steinfarben der Kirchenmauer, das heute noch stehende Mahnmal auf der linken Seite der Kirche und vor allem die noch heute von Ruß bedeckten Steinbauten der Stadt, sind eine ehrfürchtige Erinnerung an das, was sich aus Menschenhass alles entwickeln kann. Und was wir uns alle immer wieder ins Gedächtnis rufen müssen, um eine Wiederholung der Geschichte mit allen Mitteln zu vermeiden.


Fotolocation: Neumarkt // Tram Station Dresden Altmarkt.

Dresden Tipp #7: Pfunds Molkerei

Ein kleiner Geheimtipp ist die Pfundsmolkerei in der Bautzner Straße 79. Die 1880 gegründete Molkerei ist komplett mit handbemalten Fliesen von Villeroy & Boch ausgelegt - einmalig und unglaublich schön. Zwar ist das Fotografieren ungern gesehen, jedoch ist es schon möglich mit dem Handy ein paar Schnappschüsse zu schießen. Einfach respektvoll sein und ein Souvenir kaufen, dann sollte schon alles klappen.

In deren Sortiment befinden sich, abgesehen von den klassischen Milchprodukten übrigens, auch Milch-Badezusatz, Milch-Seife und Milch-Grappa.


Mehr Infos: https://www.pfunds.de/


Fotolocation: Pfundsmolkerei // Tram Station Pulsnitzer Straße.

Dresden Tipp #8: Schloss Pillnitz

Am Tag unserer Rückreise besuchten wir das etwas außerhalb Dresdens liegende Schloss Pillnitz. Mit seinem wunderschönen Schlosspark ist es eines der vielseitigsten Schlossanlagen, dass ich besucht habe. Verschiedene Rundwege leiten zu allen wichtigsten Spots: Das Haupthaus mit Schlossmuseum (kostenpflichtig), der Wasser- und der Bergpalais (bezugnehmend auf die bergseitig und wasserseitig gelegenen Gebäudekomplexe), das Kamelienhaus, das Palmenhaus und die Alte Wache.

Der Eintritt in den Schlossgarten ist kostenpflichtig. Deswegen, wenn vorhanden, unbedingt den Presseausweis mitnehmen, so spart ihr euch die Eintrittskosten.

Mehr Infos: https://www.schlosspillnitz.de/


Fotolocations: Schloss Pillnitz Orangerie, Hauptschloss vom Garten aus, Schloss Pillnitz Außenseite.

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